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Hören

Hören ist Kommunikation, es kann durch Musik zu einem Erlebnis der Sinne werden und kann uns durch verdächtige Geräusche vor Gefahren warnen. Durch die Sinnesempfindung des Hörens sind wir fähig, Geräusche, Töne und Klänge in unserer Umgebung wahrzunehmen. Das Gehör ist in der Lage, auf Schallschwingungen und Vibrationen zu reagieren, die vom lautesten Knall zum feinsten Klang und Tonabstimmung reichen. Absolute Stille erleben wir eher selten und dann kann es Sie sogar beunruhigen. Die sprachliche Kommunikation ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Informationszeitalters und auch des alltäglichen Zusammenlebens.

Hörvorgang
Das menschliche Ohr gliedert sich in drei Teile. Von außen sichtbar ist vor allem die Ohrmuschel, die der Bündelung der Schallwellen dient. Die Schallwellen gelangen über den Gehörgang zum Trommelfell, einer dünnen Membran, die von den Wellen in Schwingung versetzt wird. Die Gehörknöchelchen werden mitbewegt und übertragen die Schwingungen auf das Ovale Fenster.
Um die Ohrlymphe in der Schnecke in Schwingung zu bringen, ist zusätzliche Kraft erforderlich, denn Flüssigkeit ist nicht so leicht zu bewegen wie Luft. Im Mittelohr wird der Schalldruck 20-fach verstärkt. Die Schwingungen des 85 qmm großen Trommelfells werden auf das nur 3,5 qmm große Ovale Fenster konzentriert übertragen. Zudem verstärkt die Hebelwirkung die Kraft der Gehörknöchelchen. Ihre kurzen und kräftigen Stöße erzeugen in der Ohrlymphe Wellen. Diese durchlaufen den Vorhofgang und den Paukengang. Am Ende des Paukengangs schwingen sie im runden Fenster aus.
Die Schwingungen der Ohrlymphe übertragen sich auf die elastische Grundmembran. Dadurch werden die Sinneszellen gereizt. Der Hörnerv leitet die Erregungen zum Gehirn. Dort entsteht der Höreindruck.